V_REX. Das Konzept.

Das auffälligste Merkmal sind zwei Flügel beidseits vom schmalen, maximal windschlüpfrig gezeichneten Rumpf. Ein Winkel von  jeweils 33 Grad lässt die beiden Flügel  V-förmig in die Höhe ragen. Dies sind die Stabilisatoren. Sie weisen ein symmetrisches Tragflächenprofil auf und besitzen an jedem Ende einen Wasserballast-Tank.  Sensationell dabei ist die Befüllung der Tanks während der Fahrt, ähnlich wie bei einem Löschflugzeug. Über ein Schlauchsystem wird das Wasser in beide Tanks anschließend verteilt. 


V_REX. Die neue Dimension im Segeln.

Am spitz zulaufenden Bug sitzt ein Canard-Wing. Bekannt ist der Canard-Wing durch seinen Einsatz in Kampflugzeugen, z.B. dem Eurofighter. Er dient zur kontrollierten Ansteuerung der Längsachse des V-Rex. Verhindert wird damit der "Nose-Dive".

 

Unter dem Rumpf befinden sich zwei Hydrofoils, deren Finnen dem inopazifischen Sailfisch nachgeformt sind. Dieser gilt übrigens  als schnellster Fisch der Welt. Der mittige Foil ist 3,80 Meter lang, der achtern plazierte Foil 4 Meter lang. Der Größenunterschied soll verhindern, dass Achterfoils der Wirbeschleppe des Vorderfoils ausgesetzt sind. Gemeinsam heben Sie das Boot bis zu zwei Meter aus dem Wasser.

 

Gesteuert wird der V_REX  über Pedale, wie bei einem Flugzeug. Der Pilot sitzt dabei in einem tiefen Cockpit zwischen den Flügeln. das zweite Crewmitglied hat dahinter Platz. Dieses Mitglied bedient die Segel.

Der V_REX wandelt Eigenlast in Segeldruck

Geplant ist ein 40 Quadratmeter großes Tornado-Rigg mit durchgelattetem Großsegel plus Fock.  Zudem bedient das zweite Crewmitglied die Ventile des Wasserballast-Systems.

 

In der Fahrt neigt sich der V_REX wie ein Windsurfer nach Luv in die Segellast. Er wandelt beinahe sein gesamtes Eigengewicht (!) ist positiven Segeldruck um. Zeitgleich werden die Lasten auf die Hydrofoils, sowie die Strömungs-widerstände im Wasser  und in der Luft  minimiert. 


Selbst der gefüllte Wassertank und der aerodynamische Querruderabtrieb an der luvseitigen Stabilisationsfläche erzeugen positiven Segeldruck. Hinzu kommt der Querruderauftrieb am leeseitigen Stabilisator, der damit als aerodynamischer Lateralplan wirkt. Kein anderes Segelboot weltweit funktioniert nach diesem Prinzip. Kein anderes Boot wird je so gebaut. Die Patente sind eingereicht und bereits bewilligt.